Grundlagen-Schulungen im August

Grundlagen-Schulungen in unseren Räumlichkeiten

Gute Neuigkeiten für alle Wissbegierigen. Ab diesem Quartal bieten wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Schulungen für eine effizientere Handhabung von TimeLine Neo und unseren integrierten Software-Werkzeugen an. Die erste Schulungsphase beginnt kommenden August mit den beiden Schwerpunkten TimeLine Neo Grundlagen und List & Label Grundlagen.

TimeLine Neo Grundlagen

Am 24. August starten wir mit einer Grundlagen-Schulung für TimeLine Neo und bieten Ihnen damit die Gelegenheit, Grundkenntnisse aufzubauen oder aufzufrischen. Schwerpunktmäßig können Sie sich auf die unten genannten Themeninhalte freuen:

Agenda

  • Allgemeines (von A wie „Ansichtsindividualisierung“ bis Z wie „Zeitersparnis durch Shortcuts“)
  • Stammdaten (Anlage und Verwaltung von Artikeln, Geschäftspartner und Co.)
  • Infomodule (Abruf und Handhabung der einzelnen Infosegmente)
  • Verkauf (Erstellung von Verkaufsvorgängen und -belegen)
  • Einkauf (von der Bestellung bis zur Lieferantenmahnung)
  • Lager (Lagerbuchungen sowie Bestell- und Produktionsvorschläge)
  • Produktion (Planung und Überwachung von Produktionsprozessen)
  • Personal (Möglichkeiten der Personalplanung)
  • Finanzen (Einstieg in die finanzbuchhalterische Welt von TimeLine Neo)
  • Werkzeuge (Ein- und Ausblick auf den TimeLine Neo Designer)

Die Schulung findet von 10:00 bis 17:00 Uhr in den Räumlichkeiten der TimeLine Business Solutions Group in Solingen statt. Kostenpunkt: 350,00 EUR netto pro Teilnehmer. Kunden mit Wartungsvertrag zahlen lediglich 280,00 EUR netto pro Person.

List & Label Grundlagen

Hauseigene Auswertungen, Listen und Belege auf Basis von Datensätzen selbst erstellen – wir geben Ihnen in einer zweitägigen Schulung das entsprechende Wissen an die Hand!
Vom 25. – 26. August steigen wir mit Ihnen gemeinsam in den Ring und legen den Fokus ausschließlich auf das Reporting-Tool List & Label. Die Schulung findet am Donnerstag von 10:00 bis 17:00 Uhr und am Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten der TimeLine Business Solutions Group statt. Die folgenden Inhalte bekommen Sie von unseren Experten vermittelt:

Agenda Tag 1

  • Grundkonzept, Begriffe
  • Arbeiten mit dem Designer
  • Objekte, Objekteigenschaften
  • Tabellen und Berichtscontainer
  • Ebenen, Projektbausteine

Agenda Tag 2

  • Layoutbereiche
  • Verkettungen
  • Ausfertigungssteuerung
  • Kreuztabellen
  • Charts und Messinstrumente

Die List & Label Grundlagen-Schulung können Sie für einen Beitrag von 350,00 EUR netto pro Tag und Teilnehmer buchen. Inhaber des Wartungsvertrages zahlen lediglich 280,00 EUR netto pro Tag und Person.

Kontakt

Ihr Interesse ist geweckt? Dann kontaktieren Sie uns gerne via neo@timeline.info, unter der Telefonnummer +49 (0)212 23035 470 oder per Kontaktformular.

Was bedeutet ERP?

Der etwas andere Erklärungsversuch

Ein guter Professor, so heißt es, kann die Grundlagen der theoretischen Physik auf einem Bierdeckel erklären. Wir betrachten ein ähnliches Beispiel, ersetzen jedoch die Physik mit einem ERP-System und den Bierdeckel mit einer Supermarkt-Filiale. Den Professor mimt dieser Blog-Beitrag. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Weiten der Einkaufsregale und starten einen Erklärungsversuch der etwas anderen Art.

Am Anfang jedweder Erklärungsversuche steht ein Wissbegieriger. Gemäß dem Fall, dass Sie eingefleischter Kenner von ERP-Software sind, quasi ein ERP-Sommelier, so dürfen Sie diesen Blog-Beitrag mit gutem Gefühl überspringen und sich dem nächsten Eintrag widmen – oder Sie bleiben und holen sich die tägliche Portion Bestätigung. Dieser Blog-Beitrag nimmt sich all jenen an, für die ERP (noch) eine grüne Wiese ist.

Supermarktansicht von oben

Der Schritt durch die gläserne Schiebetür

Der Einstieg in ein ERP-Programm sollte zwar grundsätzlich so einfach sein, wie der Weg in die Supermarkt-Filiale, überstürzen sollte man aber nichts. In unserem Beispiel lässt sich dies gut mit der Gleichung

ERP = Supermarkt

darstellen. Die Entscheidung für oder wider sollte demnach gut überlegt und nicht überhastet sein, sonst kracht es. Als Entscheidungshilfe verschicken wir zwar keine Geschmacks- oder Duftpröbchen, bieten Ihnen dafür jedoch einen kostenlosen Demo-Download an: [download id=“702″]

Die Verkaufsfläche

Stellen Sie sich Ihr Unternehmen als Verkaufsfläche im Supermarkt mit vielen Produkten vor. Das ERP-System steht für die Regale und bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Artikel nachvollziehbar und organisiert abzulegen. Steht zu wenig Marmelade im Regal? Sind die Rigatoni wieder vergriffen? Das ERP-System gibt Ihnen frühzeitig Auskunft und ermöglicht Ihnen eine planbare Artikelorganisation. Ob mit Serien- oder Chargennummer, First In – First Out (FiFo) oder Last In – First out (LiFo) – neben dem Genie, beherrscht das ERP-System das Chaos. Für die besonders Wissbegierigen, gibt es hier einen kurzen Zusatz-Exkurs.

Supermarkt Regale

An der Fleischtheke

Auf Ihrer Einkaufsliste steht Cordon Bleu. Das ist bekanntlich Französisch und heißt so viel wie „blaues Band“. Formidable – aber wie steht es mit dessen Zusammensetzung? Hier bauen wir die Brücke zu den Produktionsplanungsprozessen innerhalb eines ERP-Systems.

Waren werden verarbeitet, veredelt und gegebenenfalls aus verschiedenen Bestandteilen zusammengesetzt. So auch bei unserem Cordon Bleu. Folgen wir unserer Metapher, so bietet das ERP-System dabei die Plattform für die Steuerung und Kontrolle sämtlicher Produktionsprozesse. Es zeigt mir demnach an, zu welchem Verhältnis Schinken, Käse und Schnitzel zueinanderstehen und gibt mir die Panade direkt mit in der Stückliste an. Dank der Produktionsplanung lässt sich transparent steuern und nachvollziehen was (Cordon Bleu), wo (an der Fleischtheke 2) und von wem (Metzgermeister Koch) produziert wird, wurde oder werden muss. Noch Fragen zur digitalen Fleischtheke? Hier gibt es Antworten.

Hinter den Kulissen

Supermärkte arbeiten in der Regel mit der Lagerart „FeFo“ (First Expired – First out), sortiert wird also nach Verderblichkeit. ERP-Systeme bieten die Möglichkeit, die Lagerhaltung nach persönlichem Gusto zu organisieren – Inventur der Lagerinhalte inklusive.

Damit Sie beim Einkaufen bloß nicht auf dem Trockenen sitzen, wird die Beschaffung neuer Artikel durchlaufend überwacht. Ob Marmelade oder Rigatoni, mit dem „Material Requirements Planning“ (MRP) lässt sich im ERP-System ohne großen Aufwand Einkaufs- und/oder Produktionsbedarf für Mindestbestände, Kundenbestellungen und mit den Lieferanten vereinbarte Losgrößen ermitteln. So ist das Lager stets nur mit dem gefüllt, was auch wirklich benötigt wird.

Zurück zur Fleischtheke. Metzgermeister Koch hätte zur Europameisterschaft nämlich gerne Urlaub. Damit Sie nicht an einer unbesetzten Theke stehen, gibt es die Personaleinsatzplanung (PEP) im ERP-System. Urlaub, Krankheit, Schichteinsatz – mit PEP lässt sich ein reibungsloser Ablauf gewährleisten. Das gemeinsame Grillen mit den Bekannten ist also gerettet. Das facht Ihr Interesse an? Hier gibt es Abkühlung.

Endspurt an der Kasse

Die Kasse steht für den Verkauf innerhalb eines ERP-Systems. Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen oder Gutschriften – ein ERP-System bietet eine umfassende Unterstützung der alltäglichen Verkaufsprozesse. Offene Posten und deren Ausgleich durch die Zahlung des Kunden können jederzeit abgerufen werden.

Supermarkt Einkaufswagen

Wussten Sie, dass der Kassenbon gleichzeitig Rechnung und Lieferschein darstellt? Hier spricht man von einer Direktfaktura. Das spart Zeit und Geld, verschont Sie aber nicht davon, regelmäßig den Bon Ihres Vorgängers aus dem Einkaufswagen zu fischen. Damit Sie den Überblick über Ihren eigenen Bon nicht verlieren, könnten Sie zuhause auf ein Haushaltsbuch zurückgreifen. Im ERP-System erledigt dies das digitale Dokumentenmanagement (DMS). Kurz eingescannt und schon haben Sie alle relevanten Unterlagen jederzeit griffbereit – so einfach kann Ordnung sein. Hier finden Sie ordentliche Infos zum digitalen Haushaltsbuch.

 

Noch Fragen zu ERP?

Der Einkauf ist bezahlt und Ihr Kopf mittlerweile voll und so langsam wird Ihnen bewusst, dass dieser Blog-Beitrag wohl kaum auf einen Bierdeckel gepasst hätte. Da kommt der Ausgang gerade rechtzeitig! Wenn alles gut gegangen ist, stehen Sie nun nicht mehr auf einer grünen Wiese. Falls doch noch Fragen offen sind, kontaktieren Sie uns – wir helfen gerne weiter.

 

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